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Der Schauplatz der Frühjahrs-JVV war ein passender, denn die Tagung fand im Oberboihinger Albvereinsheim statt. Die dort ansässige Ortsgruppe mit ihren vier Jugendgruppen stellt ein gutes Beispiel dar, wie erfolgreiche Jugendarbeit funktionieren kann. Passend dazu lag der Schwerpunkt der gesamten Versammlung darauf sich auszutauschen, wie die Ortsgruppen bei der Organisation und Durchführung von Jugendgruppen besser unterstützt werden können. Doch zunächst von Anfang an...

 

Kurz nach 10 Uhr eröffnete Hauptjugendwartin Lorena Hägele die Sitzung. Neben 17 stimmberechtigten Teilnehmern waren zahlreiche weitere Interessierte gekommen. Nach der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer standen die ersten Abstimmungen auf dem Programm. Erfreulicherweise konnten zwei neue Fachwarte bestätigt werden, die den Jugendbeirat in den entsprechenden Themengebieten in Zukunft unterstützen werden. Das Amt des Fachwarts Landesjugendring Baden-Württemberg übernimmt Nancy Koch nun offiziell von Monika Hämmerle, nachdem sie diese bereits zur letzten Sitzung begleitet hatte. Außerdem tritt Timo Korte als Fachwart Jugendzentrum Fuchsfarm die Nachfolge von Katja Hannig-Fischer an, welche jedoch weiterhin als Vorsitzende des AK Fuchsfarm tätig ist. Beiden Fachwarten wurde einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals vielmals bei den scheidenden Fachwarten für ihr Engagement und die Zusammenarbeit. Zugleich freuen wir uns natürlich, dass alle Fachwart-Posten wieder besetzt werden konnten und blicken für die anstehende Zusammenarbeit optimistisch in die Zukunft.

 

Nachdem die Vorstellung des Haushaltsplans leider auf die Sommer-JVV vertragt werden musste, ging es im Anschluss direkt weiter mit dem Schwerpunkt-Thema Ortsgruppenarbeit. Zu Beginn hatten die anwesenden Vertreter aus den Gauen und Ortsgruppen die Möglichkeit Probleme zu benennen, welche dann an einem Flipchart gesammelt und strukturiert wurden. In der Folge ging es in Gruppen darum, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dazu gab es sieben verschiedene Fragestellungen, unter welche jeder seine Anmerkungen setzen konnte. Im Anschluss konnte sich jeder Teilnehmer für eine dieser Fragestellungen entscheiden und in den entstehenden Kleingruppen wurde die jeweilige Thematik weiter vertieft. Jeder Gruppe war es nun vorbehalten aus allen Punkte eine übergeordnete These für eine Verbesserung zu formulieren. Nach sehr konstruktiver Zusammenarbeit stellte nun je ein Vertreter aus jeder Gruppe die Ergebnisse vor und im Plenum war noch Raum für Rückfragen und Diskussionen. Nachdem alle Gruppen vorgetragen hatten, bildete sich ein Gesamtbild zur Thematik, welches vor allem eine verstärkte Kommunikation untereinander sowohl zwischen den benachbarten Ortsgruppen als auch auf Landesebene wiederspiegelte sowie erste Vorschläge zur Umsetzung lieferte. Auch eine zweitägige Frühjahrs-JVV mit ausgiebigem Raum zum Austausch sowie zum gegenseitigem Kennenlernen stand zur Diskussion. Zum Abschluss des Tagesordnungspunkts wurde noch darüber beraten, in welchem Rahmen die Thematik weiterverfolgt werden soll. Dabei zeigte die Runde starkes Interesse an einer Fortsetzungsveranstaltung bzw. einer weiteren Vertiefung im Rahmen des Landesfests oder weiterer Veranstaltungen im Jahresverlauf. Nach mehr als 90 Minuten wurde der Tagesordnungspunkt somit solide abgeschlossen und zur Erholung stand das Mittagessen auf dem Programm. Nachdem die Maultauschen, wahlweise mit Kartoffelsalat oder in der Brühe, vertilgt waren, konnte bei einem kleinen Spaziergang die Mittagssonne genossen werden.

 

Nach der Mittagspause berichtete zunächst unser Gast Torsten Flader als Geschäftsführer der DWJ von den aktuellen Themen der Wanderjugend, dabei präsentierte er eine Vielzahl an interessantem Anschauungsmaterialien. Diese lagen für weitere Informationen zentral aus. Direkt danach tat es ihm Andreas Stahl für die Schwäbische Albvereinsjugend gleich und tat kund, was ihn seit seinem Dienstantritt im Februar 2018 alles umgetrieben hat bzw. was aktuell so ansteht. Neben dem Vorbereitungstreffen für das Ende Juni stattfindende FuFaFe, welches vom 5.-7.April auf dem Eschelhof vonstattengehen wird, steht vom 14.-18. April auch die nächste JuLeiCa-Fortbildung auf dem Programm. Für die JuLeiCa-kompakt in Freudenstadt gibt es noch freie Plätze, wenngleich die Fortbildungen 2019 bisher erfreulicherweise gut besucht werden. Nun stand mit der Nachhaltigkeit das zweite Schwerpunktthema auf dem Programm. Zum Start in die Thematik präsentierte Torsten Flader über die Nachhaltigkeit in Bezug auf Jugendarbeit und die Hintergründe, warum uns als Wanderverband diese Thematik so wichtig ist. Danach waren erneut Plakate vorbereitet, an welchen die Teilnehmer aufschreiben konnten, was Ihnen zum Thema Nachhaltigkeit einfällt. Dabei war es sowohl vorgesehen anzumerken, was schon getan wird als auch, was man vielleicht in Zukunft noch unternehmen könnte. Im Anschluss bildeten sich erneut Kleingruppen, in welchen Gruppenstunden im Sinne der Nachhaltigkeit zu einem Schlagwort, wie Müll, Klima, Mobilität oder Verpflegung, geplant werden sollten. Es kamen sehr interessante Ansätze zusammen. Zum Abschluss ging es nun noch darum gemeinsam über das Jahresmotto für das Jahr 2020 abzustimmen, welches ganz im Sinne der Nachhaltigkeit stehen soll. Vorschläge von Seiten des Jugendbeirats waren zum einen "regional.saisonal.fair" und zum anderen "bewusstERleben". Bei der anschließenden Abstimmung setzte sich Zweiteres mit 14 zu 3 Stimmen durch und somit wird das Jahr 2020 unter dem Motto "bewusstERleben" stehen.

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurden die Kennzahlen zur Schwäbischen Albvereinsjugend im Jahre 2018 präsentiert und mit den Vorjahren verglichen. Im Anschluss stellte die Familie ihren Antrag aus der Familienvertreterversammlung vor. Dieser sieht vor, die Abschaffung des Begriffes "Gau" anzustreben und dies beim Hauptverein einzureichen. Die Frage war nun, ob sich die Albvereinsjugend dem Antrag der Familie anschließen möchte oder nicht. Zu diesem Zwecke wurde eine Abstimmung durchgeführt, bei welcher eine Mehrheit sich für eine Unterstützung des Antrages aussprach. Als letzter Tagesordnungspunkt stand noch Verschiedenes auf der Liste. Jakob Schnell stellte hier eine Regelung für die Stimmberechtigung von Freizeitleitern bei der Herbst-JVV vor, da es hier in der Vergangenheit zu Unklarheiten kam. In Zukunft wird sich das Stimmrecht der Freizeitleiter während der Sitzung nicht mehr ändern. Sprich: Neue Freizeitleiter sind erst ab der Frühjahrs-JVV stimmberechtigt und alte Freizeitleiter noch bis Beendigung der Herbst-JVV. Als Letztes galt es noch Danke zu sagen. Zu allererst an Helmut Mager, der sich seit über 40 Jahren für die Schwäbische Albvereinsjugend in verschiedenen Funktionen verdient gemacht hat. Hervorzuheben ist hierbei, dass er sich seit vielen Jahren um die Beantragung der kommunalen Zuschüsse kümmert und dem Verein so schon viele Einnahmen beschert hat. Zum Zeichen unseres Dankes wurde ihm ein Präsent mit lokalen Produkten überreicht. Anschließend stand eine Ehrung auf dem Programm. Lara Ostertag wurde für ihre zahlreichen Verdienste bei der Schwäbischen Albvereinsjugend in der zweiten Ehrungsstufe geehrt. Sie ist inzwischen ein unverzeichtbarer Teil des Jugendbeirats geworden und liefert mit ihrer Arbeit an der STUFE einen tollen Beitrag für unseren Verein. Der letzte große Dank gebührte nun unseren tollen Gastgebern der OG Oberboihingen, welche uns bestens versorgt hatten. Es bleibt demnach nur noch zu sagen: Wir würden uns freuen euch alle spätestens bei der Sommer-JVV am 30.6. auf der Fuchsfarm wieder zu sehen.

(Text: Adrian Herbst)

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